EINSATZ: Dachstuhlbrand in Geizedt
Am Samstag 18. Juli wurden wir nach einem starken Gewitter zu einem Brand eines Dachstuhls um 17:37 Uhr alarmiert.
Da unser LFB das erste eintreffende Fahrzeug war, musste unser Gruppenkommandant rasch die richtigen Entscheidungen treffen. Nach einer Befragung des Hauseigentümers wurde umgehend eine Löschwasserversorgung aus dem hauseigenen Pool aufgebaut. Die Brandbekämpfung wurde anschließend mit zwei C-Rohren aufgenommen. Gleichzeitig machte sich ein Atemschutztrupp für den Innenangriff bereit. Dieser verschaffte sich im Inneren des Hauses einen Überblick, da bereits Rauch aus einem Zimmer austrat. Mithilfe der Wärmebildkamera konnten überhitzte Bereiche im Gebäude lokalisiert werden.
Die nachrückenden Feuerwehren St. Willibald und Raab errichteten weitere Löschwasserversorgungen aus benachbarten Pools und stellten zusätzliche Atemschutztrupps zur Verfügung. Um eine weitere Wasserversorgung aus einem Löschwasserteich sicherzustellen, wurde Alarmstufe 2 ausgerufen. Dadurch konnten zusätzliche Pumpen und Druckschläuche an die Einsatzstelle gebracht werden.
Durch das schnelle Eingreifen und die rasch verfügbare Löschwasserversorgung aus den Pools konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Bilder der Feuerwehrdrohne unterstützten die Löschtrupps dabei, die Brandbekämpfung gezielt durchzuführen.
Mithilfe der Teleskopmastbühne aus Andorf konnte anschließend das Dach von oben kontrolliert werden. Dabei wurden Dachziegel entfernt, um verbliebene Glutnester zu lokalisieren und abzulöschen. Das Dach wurde noch mit Planen provisorisch verschlossen. Wichtig, da später weitere Gewitterfronten mit Regen durchzogen.
Mit 22 Einsatzkräften standen wir rund drei schweißtreibende Stunden im Einsatz.


























